Cybermobbing-Schulung: Prävention und Reaktion in der Praxis
Cybermobbing hat sich zu einer der am weitesten verbreiteten Formen von Gewalt im Online-Umfeld entwickelt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Konflikten in Schulen und am Arbeitsplatz sind sie weder zeitlich noch räumlich begrenzt und ihre Auswirkungen können schnell, intensiv und schwer zu kontrollieren sein. Gleichzeitig kommt es nicht nur bei Teenagern zu Mobbing gegenüber einer anderen Person, die Informationstechnologie nutzt. Dieses Phänomen tritt immer häufiger in der Unternehmenskommunikation, im Umfeld sozialer Dienste und der öffentlichen Verwaltung auf.
Cybermobbing
Ein Online-Vorfall erfordert eine schnelle, ruhige und dokumentierte Vorgehensweise.
Zu den Formen des Cybermobbings zählen beispielsweise das Versenden von beleidigenden oder erniedrigenden Nachrichten, Belästigungen im Internet, Drohungen, das Verbreiten von Verleumdungen und die gezielte Diffamierung einer Person. Dazu gehört auch die Veröffentlichung oder Übermittlung sensibler oder verfälschter Informationen mit dem Ziel, den Ruf einer bestimmten Person zu schädigen, sowohl innerhalb geschlossener Kommunikation als auch in sozialen Netzwerken. Doch woher wissen wir, dass es sich um Cybermobbing handelt, wenn das Opfer uns nichts davon erzählt, und wie gehen wir im Falle eines Vorfalls Schritt für Schritt vor? GBH Academy beantwortet diese Fragen im Anti-Cybermobbing-Training und bereitet Sie gleichzeitig praktisch auf ähnliche Situationen vor.
Was bringt Ihnen die Ausbildung?
Die Schulung basiert auf einem praxisorientierten Ansatz und deckt den gesamten Prozess von der Problemerkennung bis zur Lösung ab. Die Inhalte werden immer an die Art der Organisation und die Zielgruppe angepasst, egal ob Schüler, Lehrer oder Unternehmensleitung. Die Teilnehmer lernen Formen des Cybermobbings kennen und lernen, Warnzeichen für mögliche Probleme zu erkennen. Neben alltäglicher Belästigung und der Verbreitung von Klatsch und Tratsch stehen auch schwerwiegendere Formen wie Cyberstalking, Sexting, Sextortion oder Cybergrooming im Fokus des Programms.
Ein wesentlicher Teil der Schulung ist auch die Frage der richtigen Störungsbehebung. Das heißt, wann und wie die Eltern, die sozialrechtliche Kinderschutzbehörde (OSPOD), die Polizei der Tschechischen Republik oder andere Institutionen zu informieren sind und in welchen Fällen eine Strafanzeige angebracht ist. Auch die Arbeit mit Beweismitteln ist ein wichtiger Bestandteil, einschließlich der ordnungsgemäßen Speicherung von Screenshots, Links, Zeitangaben und anderen digitalen Spuren, damit diese im weiteren Verfahren verwendet werden können. Aufgrund der wachsenden Bedeutung künstlicher Intelligenz liegt der Schwerpunkt der Schulung auch auf dem Thema Deepfake-Inhalte und Möglichkeiten, solche Manipulationen zu erkennen und darauf zu reagieren.
Auch die praktische Ausbildung ist fester Bestandteil der Ausbildung. Die Teilnehmer werden Musterinterviews sowohl mit dem Opfer als auch mit dem Täter versuchen, bei Bildungseinrichtungen aber auch mit den Eltern beider Parteien. Dadurch lernen sie, die Situation in der Praxis zu beruhigen und nicht im Gegenteil durch unangemessene Kommunikation oder übereiltes Handeln Öl ins Feuer zu gießen. Ein Schwerpunkt liegt auch auf der Nachsorgeprävention in Klassengemeinschaften, d. h. auf der langfristigen und systematischen Bearbeitung des Themas Cybermobbing, damit die Schulung nicht eine isolierte, einmalige Veranstaltung ohne echte Wirkung bleibt.
Das Ergebnis der Schulung ist nicht nur der Erwerb von Wissen, sondern auch ein konkretes Werkzeug, das sofort in der Praxis eingesetzt werden kann. Jede Organisation erhält eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Krisenplanvorlage. Es legt die Verfahren für die ersten Stunden des Vorfalls, die Methode zum Schutz des Opfers und die Regeln für die Arbeit mit Beweismitteln fest. Dieses Dokument soll nicht nur innerhalb der Organisation, sondern auch bei der Überprüfung des Gründers oder in einem möglichen Gerichtsverfahren Bestand haben. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat über den Abschluss der Schulung.
Wer leitet die Schulung und wie lange dauert sie?
Die Schulung wird von erfahrenen Cybermobbing-Experten durchgeführt, die über praktische Erfahrung mit realen Vorfällen verfügen. Ihre fachliche Kompetenz wird durch die Zertifizierung des Nationalen Amtes für Cyber- und Informationssicherheit (NÚKIB) nachgewiesen. Das Grundformat der Schulung ist dann auf 5x45 Minuten festgelegt, wir bereiten das Programm jedoch individuell auf Sie vor.
GBH Academy ist eine akkreditierte Bildungseinrichtung des Innenministeriums der Tschechischen Republik und ihre Dienste wurden bereits von mehr als tausend Organisationen aus verschiedenen Sektoren genutzt, von Schulen und sozialen Diensten bis hin zu großen Kultureinrichtungen. GBH Academy kommt nicht in Frage Cyber-Mobbing Darüber hinaus widmet es sich Erste-Hilfe-Kursen, aktivem Angreifer-Training und einer umfassenderen Cyber-Sicherheitsausbildung. Das komplette Angebot finden Sie auf der Website GBH Academy und Sie können uns auch auf den sozialen Netzwerken Facebook, Instagram und TikTok folgen.
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